Integrative Verkehrsuntersuchung



Mit dem starken Wachstum der motorisierten Mobilität entstand zunehmend die Notwendigkeit, "Generalverkehrspläne" zu erstellen. Sie waren anfangs zumeist Teil der Flächennutzungsplanung und beschränkten sich auf den motorisierten Individualverkehr. Erst mit fortschreitender Sensibilität für stadt- und umweltverträgliche Lösungen entwickelte sich der Bedarf nach umfassenden, d.h. alle Verkehrsmittel integrierenden Planungsansätzen. Die integrative Verkehrsuntersuchung ist heute Standard. Sie ist weder aus großräumigen Bedarfsplanungen (z.B. des Bundes) noch aus örtlichen Entwicklungsplanungen wegzudenken.

 

Infolge der unterschiedlichen Verkehrssysteme und der räumlichen Dimension ist das Aufgabenfeld der integrativen Verkehrsuntersuchung weit gesteckt. Durch IVV sind im Laufe der letzten Jahre in diesem Bereich zahlreiche Projekte bearbeitet worden. Das nebenstehende Aufgabenspektrum weist auf die Bandbreite der Tätigkeiten hin.

 
  • Bestandsaufnahme Verkehrsangebot / Flächennutzungen
  • Verkehrszählungen
  • Nachfrageerhebungen
  • Zustandsanalyse Verkehrsnachfrage und Verkehrsbelastungen
  • Zustandsanalyse Verkehrsangebot
  • Stellplatzangebot und -nachfrage
  • Mobilitäts- und Modal-Split-Analysen
  • Verkehrsstädtebauliches Zielsystem
  • Bewertung der gegenwärtigen Verkehrssituation
  • Verkehrliche, städtebauliche, umweltmäßige Defizite
  • Entwicklungsszenarien
  • Prognose-Gesamtverkehrskonzept
  • Angebotsvarianten für alle Verkehrsmittel
  • Maßnahmen zur Verkehrsbeeinflussung
  • Prognose-Nachfrage- und Belastungsermittlungen
  • Wirkungsermittlungen Verkehr, Städtebau, Umwelt
  • Bewertung alternativer Untersuchungsfälle
  • Abstimmungen mit Behörden / politischen Gremien / Bürgern
  • Rückkoppelungsprozesse
  • Detailplanungen Ausbau / Betrieb