Regionales P+R-Konzept für den NVR

Im Auftrag des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR) entwickelt IVV zurzeit ein regionales Park and Ride Konzept. Die Bedarfsermittlung erfolgt mit Hilfe eines Verkehrsmodell basierten Ansatzes. Mit Hilfe des P+R-Modellbausteins wird abgebildet, ob die Verkehrsteilnehmer auf der Relation zwischen Quelle und Ziel ihrer Fahrt ggf. das Verkehrsmittel wechseln. Vorteil modellgestützter Ansätze ist, dass alle denkbaren Standorte für den Verkehrsmittelwechsel geprüft und bewertet werden. Dabei werden grob die folgenden Arbeitsschritte durchlaufen:

  • Modellkalibrierung anhand aktueller Nachfragedaten (u.a. Mobilfunkdaten),
  • Kalibrierung des P+R-Moduls unter Berücksichtigung der tatsächlichen Auslastung der P+R-Standorte,
  • Berechnung des P+R-Anteils aus dem Widerstands-/Aufwandsverhältnis (Annahmewahrscheinlichkeit),
  • Abgleich der vorhandenen und der benötigten Stellplatzkapazität.

Dafür wird ein konsistentes Leitbild für P+R im NVR-Gebiet benötigt. Dieses enthält einerseits Aussagen zu prioritären Standorten und Anlagengrößen beim Aus- und Neubau von P+R-Anlagen. Andererseits wird die zukünftige Rolle von P+R-Anlagen zur Stärkung des intermodalen Verkehrsverhaltens beleuchtet. Dabei wird auch definiert, wie die P+R-Anlage der Zukunft aussehen soll. In diesem Zusammenhang werden v.a. auch die technischen (digitalen) Entwicklungen der kommenden Jahre berücksichtigt.

12. April 2021

 

Ansprechpartner bei IVV

P_R-Konzept.png